Flüssigkunststoff Test

Bei Flüssigkunststoff handelt es sich um einen Decklack, der mit Wasser verdünnt und anschließend auf Wände, Böden oder Dächer aufgetragen wird. Üblicherweise zeichnet sich Flüssigkunststoff durch eine hervorragende Lichtbeständigkeit aus. Allerdings gibt es verschiedene Flüssigkunststoffe, die sich durch ihren Verwendungszweck voneinander unterscheiden. Häufig wird Flüssigkunststoff auf der Basis von Acryl oder PU verstärkten Kunstharzen hergestellt.

So wird Bodenkunststoff beispielsweise zum Beschichten und Versiegeln von Zementfaserplatten oder von Untergründen aus Estrich oder Beton verwendet. Des weiteren eignen sich diese Produkte bestens zur Beschichtung der Böden in Hobby- und Kellerräumen, Wirtschaftsräumen und sonstiger Nutzflächen wie etwa Lagerräumen. Selbst im Außenbereich lässt sich Bodenflüssigkunststoff bestens verwenden. Hier werden gerne Haussockel, Balkone oder Terrassen bearbeitet. Der Heimwerker sollte allerdings darauf achten, dass die versiegelte Fläche nicht einer ständigen Belastung durch Wasser ausgesetzt ist.

Weitere Anwendungsbereiche

Verschiedene Flüssigkunststoffe von jaegerlacke.de lassen sich außerdem auch auf Metall oder Holz auftragen, sodass sich nahezu sämtliche Baustoffe mit Flüssigkunststoff versiegeln lassen. Nähere Informationen zu den Anwendungsbereichen finden Heimwerker auf der Beschreibung des jeweiligen Produktes.

Sobald der Flüssigkunststoff ausgehärtet ist, erweist er sich als äußerst belastbar. So machen diesem Stoff eine kurzzeitige Belastung mit mineralölhaltigen Produkten ebenso wenig aus wie verdünnte Säuren und Laugen. Hiergegen ist Flüssigkunststoff zumindest bedingt beständig. Verarbeitet sollte Flüssigkunststoff übrigens im Idealfall bei einer maximalen Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent und einer Temperatur von mehr als fünf Grad Celsius. Bei 65 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit und einer Temperatur von 20 Grad ist Flüssigkunststoff übrigens bereits nach zwei Stunden staubtrocken. Überarbeiten lässt sich das Material nach etwa 16 Stunden, belastet werden kann es nach rund 48 Stunden.

Das ist zu beachten:

Grundsätzlich sollten die Heimwerker daran denken, dass sie den Flüssigkunststoff trocken, kühl und frostfrei lagern. Das jeweilige Gebinde sollte außerdem nach dem Gebrauch gut verschlossen und anschließend kindersicher gelagert werden, weil der direkte Kontakt zu Flüssigkunststoff zu rissiger Haut führen kann und diverse Inhaltsstoffe gesundheitliche Probleme verursachen können. Um keine bedenklichen Stoffe einzuatmen, sollten die Heimwerker deshalb einen Atemschutz tragen, wenn der jeweilige Arbeitsbereich nur unzureichend belüftet sind. Die Gebinde können zur Entsorgung einfach im Recyclinghof abgegeben werden, sofern sie komplett entleert sind. Ist das nicht der Fall, können sie bei einer Sammelstelle für Altlacke abgegeben werden.

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